Pflückreife: September
Genussreife: ab September
Lagerfähig: bis Oktober
Frucht: mittelgroß-groß, stumpf kegelförmig, mittel kantig und mittelstarke Höcker um den Kelch
Fruchtfleisch: mittelfest,gelb weiß
Schale: Grundfarbe ist Grün und wird zur Reife ein weißlich-gelb, sonnenseitig ist er Lachsfarbig überhaucht.
Kelchgrube: mitteltief bis tief; und mittelweit, nicht berostet
Kelch: mittelgroß,halboffen
Kelchhöle: breit dreieckig, Staubgefäße unterhalb der Mitte ansitzend
Kelchröhre: keine
Kelchblätter: zum teil leicht nach hinten gebogen
Stielgrube: mitteltief-tief; mittelweit; von leichter bis starker Berostung meistens strahlförmig, strahlen gehen aus der Kelchgrube heraus.
Stiel: kurz; mitteldick-dick; nicht aus der Stielgrube herausschauend,
Kernhaus: großes kugelförmiges Kernhaus, zur Achse weit geöffnet, die Kernfächer sind Ohrenförmig und nur schwach ausgeblüht.
Kerne: wenige, voll entwickelt, dunkelbraun, Oval -länglich Oval, mittelgroß
Geschmack: aromatisch, würzig, mittelsüß mit schwacher säure.
Ertrag: mittelgroß
Herkunft: um 1885, in Nübelmoor bei Steinbergkirche auf der Halbinsel Angeln im Nordosten von Schleswig-Holstein gezogen wurde.
Baum: mittelgroße Bäume, eher breitwüchsig mit mittlerer Verzweigung
Bodenansprüche: recht anspruchslos
Verwendung: Tafelapfel
Synonym:
Mutation:
Wuchs: mittel stark
Höhenlage: nur aus dem Norddeutschen Flachland bekannt.
Blüte:
Verwechsler: eine Verwechslung ist kaum möglich
Beschreibung September 2025, Thorsten Paulsen
Der Züchter dieses Apfels war Peter Nikolai Jessen, geboren 1869 in Grafsholz, gestorben 1945. Bir zu seinem Unfall, in dem er seinen rechten Arm verlor, war er Schneider. Da er nun seinen Beruf nicht mehr ausüben konnte kaufte er sich 1918 in Nübelmoor eine 1,2039 ha großen Moorparzelle und betrieb eine Gärtnerei. Er Züchtete nicht nur den Jessenapfel, sondern auch eine zweite Sorte, den er nach seinem alten Beruf benannte, den Schneiderapfel.

























Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.