Jessenapfel

Jessenapfel

30,00 

Angeln, 19. Jahrhundert
Schale lachsfarben, Verwendung: als Tafelapfel, mittelstarker Wuchs
Der Apfel ist für Allergiker verträglich. evtl. eine Abstammung des Gravensteiners
Der Züchter dieses Apfels war Peter Nikolai Jessen, geboren 1869 in Grafsholz, gestorben 1945. Bis zu seinem Unfall bei dem er, bei Holzschredderarbeiten seinen rechten Arm verlor, war er Schneidermeister. Da er nun seinen Beruf nicht mehr ausüben schulte er auf Landwirt und Gärtner um und kaufte sich 1918 in eine 1,2039 ha großen Moorparzelle Nübelmoor und betrieb eine Gärtnerei. Er zog nicht nur den Jessenapfel aus Kernen, sondern auch eine zweite Sorte, den er nach seinem alten Beruf benannte, den Schneiderapfel.

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Pflückreife: September

Genussreife: ab September

Lagerfähig: bis Oktober

Frucht: mittelgroß-groß, stumpf kegelförmig, mittel kantig und mittelstarke Höcker um den Kelch

Fruchtfleisch: mittelfest,gelb weiß

Schale: Grundfarbe ist Grün und wird zur Reife ein weißlich-gelb, sonnenseitig ist er Lachsfarbig überhaucht.

Kelchgrube: mitteltief bis tief; und mittelweit, nicht berostet

Kelch: mittelgroß,halboffen

Kelchhöle: breit dreieckig, Staubgefäße unterhalb der Mitte ansitzend

Kelchröhre: keine

Kelchblätter: zum teil leicht nach hinten gebogen

Stielgrube: mitteltief-tief; mittelweit; von leichter bis starker Berostung meistens strahlförmig, strahlen gehen aus der Kelchgrube heraus.

Stiel: kurz; mitteldick-dick; nicht aus der Stielgrube herausschauend,

Kernhaus: großes kugelförmiges Kernhaus, zur Achse weit geöffnet, die Kernfächer sind Ohrenförmig und nur schwach ausgeblüht.

Kerne: wenige, voll entwickelt, dunkelbraun, Oval -länglich Oval, mittelgroß

Geschmack: aromatisch, würzig, mittelsüß mit schwacher säure.

Ertrag: mittelgroß

Herkunft: um 1885, in Nübelmoor bei Steinbergkirche auf der Halbinsel Angeln im Nordosten von Schleswig-Holstein gezogen wurde.

Baum: mittelgroße Bäume, eher breitwüchsig mit  mittlerer Verzweigung

Bodenansprüche: recht anspruchslos

Verwendung: Tafelapfel

Synonym:

Mutation:

Wuchs: mittel stark

Höhenlage: nur aus dem Norddeutschen Flachland bekannt.

Blüte:

Verwechsler: eine Verwechslung ist kaum möglich

Beschreibung September 2025, Thorsten Paulsen

Der Züchter dieses Apfels war Peter Nikolai Jessen, geboren 1869 in Grafsholz, gestorben 1945. Bir zu seinem Unfall, in dem er seinen rechten Arm verlor, war er Schneider. Da er nun seinen Beruf nicht mehr ausüben konnte kaufte er sich 1918 in Nübelmoor eine 1,2039 ha großen Moorparzelle und betrieb eine Gärtnerei. Er Züchtete nicht nur den Jessenapfel, sondern auch eine zweite Sorte, den er nach seinem alten Beruf benannte, den Schneiderapfel.

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