Kompassapfel-AN

Kompassapfel-AN

Der Mutterbaum kommt nahe der Stadt Schleswig aus einem kleinen Dorf. Auf diesen Baum bin ich durch eine Frau aufmerksam geworden deren Mutter sich vom Baum ihres Geburtshauses eine Veredelung machen lassen hat. Von ihr bekam ich die ersten beiden Früchte, beim Aufschneiden der Früchte stolperte ich über eine Besonderheit, die Früchte hatten nur 4 Kernfächer und das zweite war der angenehme Geschmack es Apfels. Bei Rückfragen stellte sich heraus das fast alle Früchte dieses Baumes nur 4 Kernfächer haben. Neugierig geworden, habe ich den Mutterbauaufgesucht
Es wurde von ihm noch Edelreiser geschnitten und einen jungen Baum gezogen.
Mittlerweile habe ich auch den Mutterbaum aufgesucht, der wahrscheinlich über 100 Jahre alt ist. Obwohl der Schnitt, in der Vergangenheit, nicht immer ganz optimal war und jemand schon mal mit der Motorsägenspitze in den Stammfuß gesägt hat steht er immer noch recht vital auf dem Hof. Das Besondere an dieser Sorte ist der gute Geschmack und das in seinem Kernhaus nur 4 Kernfächer vorhanden sind.

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Pflückreife: Ende September

Genussreife: Ende September

Lagerfähig: Anfang Dezember

Frucht:
mittelgroß, Höhe 5,5 cm, Breite 6,5cm, meist breitkugel-kegelförmig, schwach bis mittel ausgeprägte Kanten, keine Berostung auf den Wangen
Fruchtfleisch:
weiß, fein, mitteltrocken,
Schale:
mitteldick, die Grundfarbe ist weißlich-grün, gut besonnte Früchte können komplett mit einer intensiven, dunkelroten Deckfarbe überzogen sein. Die Deckfarbe ist geflammt und wächst bei gut besonnten Äpfeln flächig, dunkelrot zusammen.
Kelchgrube:
mitteltief, viele kleine Falten aber auch ausgeprägte Höcker die zum Teil bis über die Fruchtmitte laufen, die Berostung fehlt in der Kelchgrube
Kelch:
klein bis mittelgroß, geschlossen bis leicht geöffnet,
Kelchhöle:
Trichterförmig, die Staubfäden sitzen oberhalb der Mitte an
Kelchröhre:
lang aber nicht durchgehend zum Kernhaus
Stielgrube:
flach, mittelweit, fast immer eine leichte Berostung bis hin zu einer starken Berostung.
Stiel:
sehr kurz, selten über die Stielgrube hinaus, mittel dick
Kernhaus:
mittelgroß, Sortentypisch nur 4 Kernfächer, zur Achse teilweise geöffnet, zwiebelförmig
Kernfächer:
Ohrenförmig, mit schwacher Ausblühung
Kerne:
wenige, voll entwickelt, mittelgroß bis groß, oval bis länglich oval.
Geschmack:
Ausgewogen süßer Apfel mit angenehmer geringer Säure, fein aromatisch
Verwendung:
Tafelapfel,
Ertrag:
gut
Herkunft:
nahe der Stadt Schleswig, Schleswig-Holstein
Baum:
da der Mutterbaum stark zurückgeschnitten wurde kann man es noch nicht beurteilen
Wuchs:
kann am alten Mutterbaum noch nicht beurteilt werden
Blüte:
Bestäuber:
Bodenansprüche:
Mutterbaum wächst gut auf Sandboden
Höhenlage:
Es gibt nur den Mutterbaum im Norddeutschen Flachland
Synonym:
Mutation:
Verwechsler:
durch die 4 Kernfächer fast nicht möglich
Bestäuber:

Erstbeschreibung:
Thorsten Paulsen 08.10.2025

Rezept

Rezept für den Kompassapfel

Dieses Rezept wurde auf dem Hof auf dem der Kompassapfel steht, überliefert und wird noch immer geliebt.

  1. Geschälte, entkernte und in dünnen Scheiben geschnittene Äpfel (Kompassapfel) in einer 28er Pfanne anbraten, mit Zucker Süßen, beim Anbraten etwas Wasser hinzugeben.
  2. Normalen Reis kochen.
  3. Angeschmorte Äpfel wie auf dem Foto mit dem Reis schichten
  4. Fertig jetzt mit Milch servieren und genießen.

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